Noch hilft das Helikoptergeld

Ein extrem bewegtes erstes Halbjahr geht mit einem relativ bedeutungslosen Monat Juni zu Ende. Die Aktienkurse wurden weitestgehend von den Nachrichten rund um das Virus und von den Ankündigungen der Notenbanken bestimmt und schlossen mit leicht höheren Kursen das zweite Quartal ab. Anfänglich stiegen die Notierungen, aufgrund der weltweiten Lockerungen der Corona Massnahmen und der Hoffnung auf eine starke nachfragebedingte Erholung der Konsumausgaben. Jedoch stiegen die täglichen Neuinfektionen in der zweiten Monatshälfte, insbesondere in den USA, auf neue Rekordwerte an, so dass eine Verzögerung der wirtschaftlichen Erholung als wahrscheinlicher eingestuft wurde und in der Folge die Aktien nachgaben. Die vorlauslaufenden Wirtschaftsindikatoren, die auf Umfragen bei Unternehmen und privaten Haushalten basieren, liessen jedoch nichts von einer erneuten Verlangsamung erkennen. Vielmehr erholten sie sich deutlich von den Tiefständen der Vormonate. Zudem sorgten die Notenbanken weiterhin über reichlich Liquidität für den Fortbestand des Tiefzinsumfeldes, so dass von dieser Seite der Rückenwind für Dividendenpapiere unverän- dert hoch war.

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