Normal war gestern – Panik sorgt für Kaufgelegenheit

Was für ein Paukenschlag! Das Coronavirus zieht die Menschheit in seinen Bann, in einem Ausmass, das die letzten grossen Infektionskrankheiten, SARS (2003) und MERS (2012), locker in den Schatten stellt. Ob dies gerechtfertigt ist oder nicht, darüber streiten sich im Moment Wissende und Unwissende. Überraschend ist aber allemal der Zeitpunkt, in dem die Börsianer auf die Flut an Nachrichten, Falschmeldungen und widersprüchliche Meinungen aufspringen, begann sich das Virus doch bereits ab Mitte Januar 2020 von der Provinz Wuhan in China grossflächig auszubreiten und die wirtschaftlichen Auswirkungen für Asien und die globalen Lieferketten waren bereits zu Beginn des Februars abschätzbar. Interessiert hat es zu jenem Zeitpunkt niemanden. Fröhlich stiegen die Notierungen an den weltweiten Aktienmärkten. Jedoch exakt in dem Moment, in dem die genesenen Fälle jene der Neuerkrankungen zu übersteigen begannen, fingen die Kurse erst langsam und dann immer schneller an zu fallen. Keine normale Korrektur wurde eingeleitet, die nach den Kursavancen der letzten Monate durchaus willkommen gewesen wäre, sondern ein Kurssturz von den Höchstständen in wenigen Tagen, wie es ihn nie zuvor in der Geschichte der Weltbörsen gab.

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