Nach Verschnaufpause Fortsetzung des Trends

Der gerade zu Ende gegangene Monat Oktober machte seinem gefürchteten Ruf, der schlechteste Börsenmonat des Jahres und der Monat mit den meisten Crashes zu sein, anfänglich alle Ehre. In den ersten zwei Handelstagen verloren die bedeutendsten Aktienindizes fast fünf Prozent. Ein Ausbruch der Börsen zu neuen Höhen blieb aus. Jedoch bereits neun Börsentage später gehörte die Korrektur schon wieder der Vergangenheit an und die Indizes handelten, aufgrund der optimistischeren Aussichten auf eine teilweise Beilegung des Handelsstreits zwischen China und den USA, nahe der alten Höchstkurse. Sicherlich sorgte das gute Marketing der US-Regierung für das rasche Erstarken der Kurse, aber auch das billige Geld der Notenbanken dürfte nicht ganz unbeteiligt gewesen sein. Keine Unterstützung kam von den volkswirtschaftlichen Daten, die im Laufe des Monats veröffentlicht wurden. Sie bestätigten vielmehr, dass sich die Wachstumsaussichten weiter eintrüben. Hingegen vermochten die bisher veröffentlichten Quartalszahlen der Unternehmen eher zu überzeugen und stellten deshalb einen gewissen Rückhalt dar. Letztendlich schlossen die wichtigsten Börsenindizes den gefürchteten Monat Oktober positiv ab. Der Leitindex in den USA stieg um 2.04% und der von Euroland um 1.25%. Für einmal schnitt der Swiss Market Index mit einem Kursgewinn von 0.85% schwächer ab.

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