Versuchen die Märkte den Ausbruch?

Sich für das Wohl der heutigen und kommenden Generationen einzusetzen, wäre die Aufgabe der Staatsoberhäupter. Diese waren jedoch auch vergangenen Monat damit beschäftigt Ihre Wiederwahl zu sichern und sich als erfolgreiche Selbstdarsteller zu inszenieren. Kein Wunder, dass das Brexit-Debakel nicht enden will und das Gezerre der beiden Supermächte im Handelsstreit die Medien auch im September beschäftigte. Deshalb müssen die strapazierten Nerven der Investoren anderweitig bei Laune gehalten werden. In regelmässigen Dosierungen wurde billiges Geld verabreicht, das den Verbrauchern das Gefühl gab, sich alles leisten zu können. Auf diese Weise werden die Konsumausgaben stimuliert und halten den stotternden Wachstumsmotor am Laufen. Im alten Rom sind wir damit angekommen, als Brot und Spiele die Bevölkerung jubeln liessen. Das definitive Ergebnis dieser Verfolgung persönlicher Ziele ist ausstehend. Auch an den Aktienmärkten bleibt abzuwarten wie diese Politik das Kursbild beeinflussen wird, da die Aktienmärkte im 3. Quartal nur Pendelbewegungen aufwiesen und weitgehend unentschlossen waren. Immerhin vermochten die Märkte im September zuzulegen, obwohl die Herausforderungen nicht kleiner und die Aussichten nicht besser geworden sind. Der amerikanische und der Schweizer Aktienmarkt legten jeweils um mehr als 1.5% zu, während der EuroStoxx sogar um 3.6% fester tendierte. Gesucht blieb weiterhin der Schweizer Franken und das Krisenmetall Gold.

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