Das Seilziehen geht unvermindert weiter

Dass sich die Welt im Kriegszustand befindet, hat der wichtigste Mann der Welt im August selbst verkündet. Wie immer liess er seine Sichtweise der Dinge via Twitter verlauten und fügte an, dass er nicht nur den chinesischen Präsidenten als Feind ansehen würde, sondern neuerlich Zölle auf weitere Güter Ende Jahr erheben werde. Selbstverständlich kam diese Entscheidung, vor dem Hintergrund einer schon schwächelnden Weltwirtschaft, bei den Investoren nicht gut an. Eine erste Verkaufswelle setzte ein. Als dann noch der zweite grosse Feind von Donald Trump, der Chef der amerikanischen Notenbank, den Marktteilnehmern die Hoffnung auf weitere Zinslockerungen stahl, schwand das Vertrauen in den Markt und der Abgabedruck nahm erneut zu. Erst als die Chinesen Bereitschaft zeigten, die Gespräche mit den Amerikanern wieder aufzunehmen, erholten sich die Aktienmärkte gegen Monatsende. Trotzdem schlossen der amerikanische Leitindex S&P 500 und der EuroStoxx um 1.80% bzw. 1.28% tiefer, während der SMI, aufgrund seines defensiven Charakters, kaum veränderte den Monat beendete. Dem Frieden so richtig trauen wollten der Renten- und Devisenmarkt sowie der Goldhandel nicht, die wohl von einem weiteren Kräftemessen ausgehen. Die Obligationenzinsen fielen weiter, der Franken verteuerte sich und das Krisenmetall Gold setzte seinen Aufwärtstrend fort.

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